Seniorenchor Nordhausen zu Gast im Vogtland

Der Seniorenchor aus dem Kirchenbezirk Nordhausen besuchte am Himmelfahrtstag die Gemeinde Plauen und umrahmte den Gottesdienst mit Bischof Ralph Wittich gemeinsam mit dem Gemeindechor aus Plauen.

Der Bischof hieß die Seniorenchorsänger aus Nordhausen mit ihrem Dirigenten, Bezirksapostel i.R. Siegfried Karnick, in Plauen herzlich willkommen.

Himmelfahrt – Jesus Christus ist nicht weggegangen, sondern hingegangen zu seinem Vater im Himmel; daraus leitet sich auch das Zurück ab. Denn wo ein "Hin" ist, gibt es zwangsläufig auch ein "Zurück". Neuapostolische Christen warten auf die Wiederkunft Christi.

Christus musste erst sterben, dann auferstehen und gen Himmel fahren. Gott der Vater zeigte hier seine Macht und Liebe zu den Menschen, indem er seinen Sohn vor den Augen der Jünger in einer Wolke hinweg nahm, ein Zeichen der Gegenwart Gottes. Gott ist die Liebe und sein Sohn die personifizierte Liebe.

Himmelfahrt bezeichnen wir auch als ein Fest der Thronbesteigung Jesu Christi, denn der Himmel ist der Machtbereich Gottes, wo Christus sitzt zur Rechten Gottes, seines Vaters.

Den Gottesdienst umrahmte der Seniorenchor aus Nordhausen gemeinsam mit dem Gemeindechor Plauen.

Nach dem Gottesdienst wurden die Gäste verpflegt mit einer leckeren Gulaschsuppe mit Brötchen und Getränken. Den Geschwistern Thümmler aus der Nachbargemeinde Falkenstein, die eine Fleischerei mit Partyservice betreiben, sei an dieser Stelle ganz herzlich gedankt.

Die Zeit bis zum Treffen mit den Seniorenchor-Sängern aus dem Kirchenbezirk Plauen wurde überbrückt mit zwei Angeboten der Plauener: Ein kurzer Spaziergang über den Hauptfriedhof (der sich direkt gegenüber dem Gemeindezentrum Plauen befindet) mit Erklärungen von Bruder Harald Karl über die Stadtgeschichte, der großen Anklang bei den Gästen aus Nordhausen fand. Der kleinere Teil der Sänger, der nicht so gut zu Fuß war, lauschte dem Vortrag des Plauener Vorstehers, Evangelist Karsten Treiber, über die Stadtgeschichte und Geschichte der Gemeinde Plauen. Er zog die Zuhörer mit einer guten Portion Witz und vielen interessanten Informationen in seinen Bann.

Gegen 14 Uhr eröffnete Bischof Ralph Wittich mit Gebet und einleitenden Worten die gemeinsame Seniorenchorstunde. Der Nachmittag stand unter dem Motto: „Gemeinschaft halten – den Herrn erwarten“. Die beiden Chöre stellten im Wechsel einiges aus ihrem Repertoire vor und die beiden Dirigenten – Bezirksapostel i.R. Siegfried Karnick/Nordhausen und Bezirksevangelist i.R. Karl Gerisch/Plauen – stellten die Chöre mit ihren Aktivitäten vor. Sie paarten dabei Informatives mit Heiterem, so dass es manchen Applaus für die Vorträge gab.

Beide Chöre bestehen seit dem Jahr 2006 und haben in der Vergangenheit fleißig geübt – das Resultat kann sich sehen (hören) lassen und besticht mit guter Aussprache und stimmlicher Qualität. Ein Dank gilt den beiden Dirigenten für ihre Mühe und allen SängerInnen, die mit Freude ihre Stimme – trotz vorangeschrittenen Alters – gern zum Lobpreis Gottes zur Verfügung stellen.

Mit einem Dankgebet beendete der Bischof die Nachmittagsstunde und bat besonders um Engelschutz für die Heimreise.

Beim anschließenden Kaffeetrinken, das Geschwister aus Plauen für alle bereitet hatten, gab es noch viele schöne Gespräche und manche Adressen wurden ausgetauscht. Gegen 16.30 Uhr hieß es dann Abschiednehmen. Schade, denn ein schöner Nachmittag ging zu Ende und der Bus stand schon bereit. Wird es ein Wiedersehen geben in dieser Form? Die Antwort auf diese Frage bleibt offen.

Text/Bilder: K.Mr.