Überraschung zum 80. Geburtstag

Am 30. März 2014 feierte Bezirksevangelist i.R. Karl Gerisch seinen 80. Geburtstag. Ein Teil des Zentralchores der Neuapostolischen Kirche Sachsen/Thüringen und ein Streichquartett überraschten ihn im Rahmen des Gottesdienstes am Sonntagmorgen in Plauen mit einem kleinen Ständchen.

Im Jahr 1980 gründete der damalige Priester und Fachberater Musik Karl Gerisch auf Anregung von Bezirksapostel Artur Köhler den Jugend-Sonderchor Leipzig. Durch Erweiterung des Chores mit begabten Sängern aus den Kirchenbezirken Halle, Gera und Plauen entstand der heutige Zentralchor der Gebietskirche Sachsen/Thüringen.

Im Jahr 1982 kamen erstmals 20 junge, fortgeschrittene Musiker unter der Leitung von Karl Gerisch zu einer gemeinsamen Orchesterprobe zusammen. Sie bildeten den Grundstein für das zentrale Orchester der Gebietskirche Sachsen/Thüringen.

Die beiden Ensembles erarbeiteten in den folgenden Jahren unter der engagierten Leitung von Karl Gerisch ein achtbares Repertoire an geistlichen Liedern, aber auch an Chor- und Orchesterwerken mit vorwiegend geistlichem Inhalt. Sie wurden damit auch zu einem Beispiel, das zeigt, welchen musikalischen Leistungsgrad ein Laienchor und -orchester durch intensive Schulung, aber auch durch freudige und lebendige Chorproben erreichen kann. Im Laufe der Jahre erfreuten der Chor und das Orchester Glaubensgeschwister und Freunde der geistlichen Musik mit zahlreichen Konzerten innerhalb und außerhalb unserer Gebietskirche.

Im Jahr 1999 übergab Karl Gerisch die Leitung der beiden Ensembles an seinen Sohn Jürgen.

Am Sonntag, den 30. März 2014 erfreuten 20 Sänger des Zentralchores und das „Streichquartett der Neuapostolischen Kirche Sachsen/Thüringen“, das aus Mitgliedern des zentralen Orchesters besteht, Bezirksevangelist i.R. Karl Gerisch und die versammelte Gemeinde Plauen vor und während des Gottesdienstes mit musikalischen Beiträgen.

Nach dem Gottesdienst übermittelte Bezirksältester Thomas Blank dem Jubilar die Glückwünsche der gesamten Gemeinde. Anschließend trug das Streichquartett gemeinsam mit den Sängern aus dem Zentralchor den Choral „Allein Gott in der Höh’ sei Ehr“ von Felix Mendelssohn Bartholdy vor.

Eines der dienstältesten Mitglieder des zentralen Orchesters, Glaubensschwester Heike Gräf, brachte im Namen des gesamten Zentralchores und des Orchesters den Dank der beiden Ensembles für seine mühevolle Arbeit, aber auch die liebevolle Förderung, die ansteckende Freude und den begeisternden Glauben ihres ehemaligen Dirigenten zum Ausdruck. Ein großer Blumenstrauß und eine Geburtstagskarte mit Unterschriften der gesamten Ensemblemitglieder sollen „Onkel Karl“ – wie er liebevoll genannt wird – an diesen Tag erinnern.

Der Jubilar bedankte sich mit bewegten Worten. „Allein Gott in der Höh’ sei Ehr“, das war auch immer seine Lebensmaxime. Er freue sich über das, was in den Jahren entstanden sei, auch unter der Leitung seines Nachfolgers. „Wer bis an das Ende beharrt, der wird selig“, dieses Wort Jesu, dessen Vertonung durch Felix Mendelssohn Bartholdy das Streichquartett im Gottesdienst ebenfalls vorgetragen hatte, legte Karl Gerisch noch in die Herzen seiner Gratulanten.

Nach den Glückwünschen der ganzen Gemeinde blieb noch Zeit für ein gemeinsames Foto.

Text: A.K. | Fotos: K. Mr.