Adventszeit – ein ganzes Leben lang

Einen segensreichen 2. Advent erlebte die Gemeinde Plauen mit Apostel Rolf Wosnitzka. Neben Heiliger Versiegelung und diamantener Hochzeit erhielt die Gemeinde noch zwei neue Amtsgaben: einen Diakon und einen Priester.

Apostel Wosnitzka legte seinem Dienen das Bibelwort Apostelgeschichte 4, Vers 31 zugrunde, wo es heißt:

„Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren; und sie wurden alle vom Heiligen Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimut.“

Die eigentliche Bedeutung der Adventszeit als die Vorbereitungszeit aufs Weih­nachtsfest ist den Menschen heute vielfach verloren gegangen. Zu wichtig erscheinen die vielen irdischen Dinge und Angebote in der heutigen Zeit. Wir gläubigen Christen leben unser ganzes Leben lang in einer Adventszeit, nämlich in der Vorbereitungszeit auf das Wiederkommen des Herrn Jesus. Das war das Ziel der ersten Christen ebenso, wie es unser Glaubensziel in der Gegenwart ist.

Du und ich – wir sind aufgerufen, die Gnadengaben Gottes anzunehmen, die durch das Apostolat jedem Menschen, der Verlangen danach hat, angeboten werden. Die Apostel Jesu heutiger Zeit stehen im Auftrag des Herrn, seine Braut zu suchen, sie zu schmücken, zuzubereiten und ihm zuzuführen. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, braucht das Apostolat jede Gemeinde und einen jeden Einzelnen von uns. Alle, die ein Amt tragen, bedürfen dieser Unterstützung, nur so können sie ihren Auftrag zu hundert Prozent ausführen.

Mancherorts ist die Begeisterung für das Wirken Gottes etwas „erlahmt“, so der Apostel. Auch hier ist unsere Unterstützung gefragt. Darum

  • lasst uns voller Begeisterung das Wort Gottes verkündigen,
  • lasst uns eins sein in aller menschlichen Verschiedenheit und Sündhaftigkeit,
  • lasst uns in der Freude auf das Wiederkommen Jesu stehen,
  • lasst uns mehr beten,
  • lasst den Heiligen Geist in uns wirken.

Ein jeder von uns kann das Wirken des Apostolats unterstützen. Dann wird das Fest der Wiederkunft Jesu ein großes Freudenfest werden. Beten wir dafür!

In Vorbereitung auf das Heilige Abendmahl wies der Apostel darauf hin, dass für viele Menschen die Adventszeit die schlimmste Zeit des Alleinseins ist. Lasst uns Gutes tun an unserem Nächsten, an unseren Mitgeschwistern und ihnen das Gefühl der Gemeinschaft geben. Auch Christus hat uns Gutes getan mit seinem Opfertod, um uns zu reinigen und von Sünden frei zu machen.

Zum Mitdienen rief der Apostel Bezirksevangelist Ralf Wilhelmi an den Altar.

Im Gottesdienst wurde zwei Kleinkindern das Sakrament der Heiligen Versiegelung gespendet; Priester i.R. Günter Rabenstein und seine Frau Inge erhielten den Segen zur diamantenen Hochzeit und für die Gemeinde Plauen wurden ein Diakon und ein Priester ordiniert.

Text | Fotos: K.Mr.