WeihnachtsFRIEDE – WeihnachtsFREUDE

Die beiden Adventskonzerte am Samstag und Sonntag des 3. Adventswochenendes im Plauener Gemeindezentrum der neuapostolischen Kirche vermittelten beides: Friede und Freude. Dabei steht die Freude auf das Weihnachtsfest und damit auf die Geburt des Gottessohnes Jesus Christus wieder einmal mehr intensiv im Mittelpunkt.

Die Konzerte sind mittlerweile fester Bestandteil in der Adventszeit bei den Bürgern der Stadt Plauen wie auch bei unseren Glaubensgeschwistern. Zu beiden Konzerten konnten insgesamt über 1.000 Besucher gezählt werden, die auf eine Reise eingeladen wurden um die Zeit von Jesu Geburt.

Die etwa 65 ChorsängerInnen, 20 Kinder und 25 Instrumentalisten musizierten bekannte Lieder aus alter Zeit, aber auch moderne, zeitgenössische Weihnachtslieder. Dabei wurden die Zuhörer sowohl durch einfühlsame und innige Melodien als auch durch kräftige und gewaltige Klänge gefesselt. Die Bandbreite der Musikinstrumente war sehr groß und reichte von der Mundharmonika bis zu zwei großen Tuben ebenso wie von Violinen bis hin zu zwei Kesselpauken.

Während eines offenen Gesangs mit dem Publikum war Mitmachen von allen angesagt: Es wurde das Lied „Als ich bei meinen Schafen wacht“ mit Unterstützung des Chores gelernt und gemeinsam gesungen.

Während der Umbauten auf der Bühne führte Jörg Sammler mit Moderationen zur Historie des Weihnachtsfestes durch das anspruchsvolle Programm. Denn wem ist schon bekannt, dass z. B.

  • das erste Krippenspiel im Jahr 1223 von Franz von Assisi mit lebenden Menschen und Tieren zelebriert wurde?
  • die Adventszeit ursprünglich eine Fastenzeit von acht Wochen war, die vom 11. November bis 6. Januar ging, dem ursprünglichen Weihnachtstermin?
  • die Form des Christ- oder Weihnachtsstollens an das gewickelte Christkind erinnern soll? u.v.a.m.

Für den Schlusstitel „O holy night“ von Adolphe Adam wurde eigens für die beiden Konzerte ein Orchesterarrangement komponiert. Dieser Titel setzte einen fulminanten Schlusspunkt unter das Konzert.

Die Begeisterung und Freude der Darbietenden griffen emotional auf die Zuhörer über. Vielleicht gibt es den einen oder anderen Konzertbesucher, bei dem der Gedanke im Herzen aufkommt: „Das muss ich mir einmal näher ansehen...“ Sie sind alle zu jederzeit herzlich willkommen!

Gott liebt jeden Menschen – dich und mich. Ohne Ausnahme nimmt er jeden von uns an, holt ihn dort ab, wo er sich gerade im Leben befindet. Deshalb hat er seinen Sohn gesandt, um seine Botschaft uns allen nahe zu bringen. So warten wir auf sein Wiederkommen und wir zeugen nicht nur zur Weihnachtszeit vom FRIEDEN und von der FREUDE in Christus.

Text | Fotos: K.Mr.