Miteinander Hoffnung leben - Ökumenische Begegnungen erleben

Immer zu Beginn eines neuen Jahres treffen sich Christen unterschiedlicher Konfessionen zu den ökumenischen Gebetswochen. So geschah es auch zum wiederholten Mal in Pößneck und Umgebung.  

Den Auftakt bildete, schon fast traditionell, eine Veranstaltung im Museum Pößneck. Thema war dieses Mal die Reformation in Pößneck und seine Auswirkungen auf die weitere Entwicklung der Stadt und seiner Umgebung. Am 15.01.2025 lud dann die neuapostolische Gemeinde Rockendorf zum Gebetsabend ein. „Fröhlich, dankbar, betend - Hoffnung schöpfen“ war an diesem Abend der Grundgedanke. Ein Teilnehmer dieses Abends verfasste seine Gedanken und Empfindungen - dies spiegelt wohl treffend die Gefühle und erlebte lebendige Gemeinschaft wider.

Christen schöpfen mit Gottes Wort Hoffnung

„Fröhlich, dankbar, betend – Hoffnung schöpfen“ war am Mittwoch der erste Gebetsabend im Rahmen der diesjährigen Ökumenischen Gebetswochen in der Region Pößneck überschrieben.

Beim Treffen der Christen aus unterschiedlichen Religionsgemeinschaften in der Neuapostolischen Kirche in Rockendorf wurde deutlich, wie viel Verbindendes es im Glauben gibt.

Gemeindevorsteher Ralf Franz begrüßte die Gäste mit den folgenden Worten: „Zusammen sind wir eine betende Gemeinschaft. Das ist es, was uns Christen unterschiedlicher Gemeinschaften verbindet.“

Im gemeinsamen Austausch wurde der Frage nachgegangen, was uns Hoffnung gibt und wo wir Dankbarkeit empfinden können. Die Lieder und Gebete des Abends wurden in der Form ergänzt, dass Steine und Kerzen von den Anwesenden bemalt werden konnten, um Botschaften zu verkünden. Jeder war eingeladen, das Entstandene anschließend zu erläutern.

Die Botschaft des gemeinsamen Miteinanders lautete: Durch das Gebet sind wir mit Gott im Austausch. So kann Gottes Wort Hoffnung wecken sowie Dankbarkeit und Freude spenden.

„Lasst uns alle Hoffungsbotschafterinnen und Hoffnungsbotschafter werden“ lud Ralf Franz in der lockeren Runde abschließend zum Austausch ein. Es war ein Abend frei nach dem Motto: Gemeinschaft erleben. Das Anliegen der Ökumenischen Gebetswochen hätte nicht lebendiger vermittelt werden können.

 

Weitere Veranstaltungen

Ein ökumenischer Gottesdienst, Veranstaltungen im Verein „Mittendrin“, ein Abend gestaltet von der Landeskirchlichen Gemeinschaft sowie eine musikalische Andacht in der Katholischen Kirche als Abschluss der Gebetswochen boten zahlreiche Möglichkeiten der Begegnung und des Austausches.

Wieder einmal wurde klar, dass der ökumenische Gedanke uns die Blicke und Herzen füreinander öffnet, uns besser und näher kennenlernen lässt und somit unser gemeinsamer Glaube an Jesus Christus und sein Evangelium uns verbindet und dieses Licht mit Freude und Hoffnung in die Welt getragen werden darf.