Mit dem Auftrag, beim Gottesdienst des Stammapostels in ihrer Heimatgemeinde Plauen am 22. Februar 2026 ein letztes Mal als Fotografin mitzuwirken, ging für Katrin Nerre eine lange und intensive Zeit der Mitarbeit in der Öffentlichkeitsarbeit zu Ende.
Von Anfang an – damals noch in der Gebietskirche Sachsen/Thüringen – brachte sie sich mit großem Engagement ein. Ihr früheres Hobby, das später zu ihrem Beruf als Mediengestalterin wurde, stellte sie bereitwillig in den Dienst der Kirche. Vieles musste sie sich in dieser Zeit selbst erarbeiten, denn mehrere Systemumstellungen und Relaunches der Veröffentlichungsplattformen verlangten immer wieder neues Lernen und Flexibilität.
Unzählige Gottesdienste, Konzerte, Kinder- und Jugendfreizeiten sowie Gemeindefeste in Plauen und im Kirchenbezirk hat sie mit der Kamera begleitet oder darüber berichtet. Auch bei großen kirchlichen Veranstaltungen – wie etwa beim Internationalen Kirchentag 2014 in München, beim Europäischen Jugendtag 2009 in Düsseldorf oder bei verschiedenen Jugendtagen der Gebietskirche – war sie im Einsatz.
Über mehrere Jahre hinweg übernahm Katrin zudem Verantwortung für die Redaktion des Gemeindebriefes. Mit viel Hingabe begleitete sie auch das Ensemble „Gospelprojekt“ bei Probenwochenenden und Konzerten in ganz Deutschland.
Im Team der Internetredakteure des Kirchenbezirkes war sie von Anfang an eine verlässliche und geschätzte Mitarbeiterin. Oft investierte sie viel ihrer Freizeit, um Berichte zeitnah zu veröffentlichen und Ereignisse für die Gemeinde festzuhalten. Ihre Arbeit war geprägt von großer Sorgfalt, Kreativität und einem hohen Qualitätsanspruch. Die Zusammenarbeit war stets angenehm und von gegenseitiger Wertschätzung getragen.
Viele Gemeindemitglieder erinnern sich an ihre Bilder, die besondere Momente festgehalten haben. Ihr Name stand unter zahlreichen Fotos – in Jahreskalendern, in der kircheninternen Zeitschrift und in vielen Berichten aus dem Gemeindeleben.
Im Gottesdienst am 8. März 2026 würdigte Gemeindevorsteher Ronny Glaß – in Abstimmung mit dem Bezirksbeauftragten für Öffentlichkeitsarbeit – diese langjährige und gewissenhafte Arbeit mit dankbaren und anerkennenden Worten.
Dem Wunsch von Katrin, diese Aufgabe nun in jüngere Hände zu legen, konnte entsprochen werden. Ganz ohne ehrenamtliches Engagement wird es bei ihr jedoch auch in Zukunft nicht gehen: In der Betreuung des Gemeinde-Seniorenkreises wird sie weiterhin federführend mitwirken. Damit übernahm sie die bisherige von ihrem Mann Rainer Nerre ausgeführte Aufgabe eines Seniorenbetreuers. Auch ihm dankte der Gemeindevorsteher für seine Mitarbeit und entband ihn von dieser Aufgabe.
So bleibt ihre Verbundenheit zur Gemeinde bestehen – und viele Erinnerungen an Bilder und Berichte, die das Gemeindeleben über Jahre hinweg lebendig festgehalten haben.
Neuapostolische Kirche