Vor dem Gottesdienst wurde ein Ausschnitt aus der Serie „The Chosen“ gezeigt, in dem Jesus beim letzten Abendmahl seinen Jüngern die Füße wäscht. Zunächst reagieren die Jünger überrascht, doch Jesus ermutigt sie, es anzunehmen. Er erklärt, dass man durch gutes Beispiel führen soll, wäscht auch Judas die Füße und betont, dass sie als Diener Gottes ohne Widerworte dienen sollen.
Der Gottesdienst begann mit dem Lied „Herr, mein Heiland und mein Hirte“ und das Textwort stammte aus 1. Petrus 2,21. Nach dem gemeinsamen Gesang „Mittelpunkt“ folgte die Bibellesung aus Römer 12,9-21, gefolgt vom gemeinsamen Lied „Nur mit Jesus“.
Der Dienstleiter, Priester Thomas Hartmann, ging zunächst auf den Einspieler ein und versetzte das in die heutige Zeit. Er stellte die Frage, wie wir reagieren würden, wenn uns jemand etwas unrechtes tut. Könnten wir dieser Person etwas Gutes entgegenbringen und ihr vergeben?
Dann sprach der Bezirksjugendseelsorger von einer Abkürzung, die manche verwenden und die man auf einem Armband immer bei sich tragen kann: WWJD - What would Jesus do? - auf deutsch: Was würde Jesus tun? Priester Hartmann erinnerte während der Predigt daran, das Armband zu nutzen, um in jeder Situation zu hinterfragen: Was würde Jesus tun? Jesus dient als Vorbild; er hinterließ Spuren auf der Erde. Folgen wir diesen Spuren oder gehen wir unseren eigenen Weg?
Priester Christian Geithner aus der Gemeinde Schleiz sprach in seinem Predigtbeitrag von einem Polizisten, der einen Mann davon abhielt, von einer Brücke zu springen. Der Polizist erklärte, es gebe viele Gründe weiterzuleben, und erwähnte auch seine eigene Verantwortung gegenüber seiner Familie. Die Geschichte stellt die Frage, ob wir anderen aus Eigennutz helfen oder ob wir wirklich Mitgefühl für Menschen in Krisensituationen zeigen.
Priester Martin Tröger aus Hermsdorf erinnerte die Anwesenden an ihre Berufung als Zukunft der Gemeinde machte deutlich, wie wichtig ein starker Glauben nach dem Vorbild Jesu ist. Mit Sündenvergebung und der Feier des Heiligen Abendmahls ging der Gottesdienst würdevoll zu Ende. Das gemeinsame Schlusslied „Ins Wasser fällt ein Stein“ setzte schwungvoll den Schlusspunkt.
Alle Anwesenden waren im Anschluss noch zum gemeinsamen Brunch eingeladen, welcher witterungsbedingt leider nicht im Garten stattfinden konnte. Trotzdem ließen sich viele Jugendlich die dargebotenen Köstlichkeiten schmecken und kamen dabei noch mit Geschwistern aus der Gemeinde ins Gespräch.
Neuapostolische Kirche