Der 103.Katholikentag ist zu Ende. Unter dem Motto: „Zukunft hat der Mensch des Friedens“ trafen sich nach Organisatorenangaben geschätzt 40.000 Katholiken und Besucher. Es wird von ihnen u.a. von einem Katholikentag mit ökumenischer Weite gesprochen. Dies zeigte sich auf der Kirchenmeile. In der Abschlusserklärung des Veranstalters heißt es: „Aus Erfurt komme die Botschaft, miteinander, nicht gegeneinander zu leben, Frieden zu suchen, die Demokratie mit Leben zu füllen und Kirche als einen Raum zu verstehen, der die Sehnsucht nach einem Leben in Fülle stille. Vor allem aber habe der Katholikentag eine ökumenische Weite gezeigt, die einer Revolution gleichkomme.“
Am Stand der NAK fanden sich zahlreiche Besucher und offizielle Kirchenvertreter weiterer Kirchen und kirchlicher Einrichtungen ein, mit denen die prominenten Standbetreuer aus ganz Deutschland, aber auch aus der Erfurter NAK- Gemeinde ins Gespräch kamen, gern auch bei einer Tasse Kaffee. Seitens der Neuapostolischen Kirche stellten sich u.a. die Apostel R. Wittich, A. Herrmann und A. Sargant, die Apostel i.R. R. Wosnitzka und V. Kühnle oder Bischof P. Johanning sowie verschiedene Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit/Kommunikation aus der Gebietskirche Nord- und Ostdeutschland für diesen Gesprächsmarathon zur Verfügung.
Auffallend waren die herzlichen Begrüßungen, die Offenheit der Gespräche und die gegenseitigen Wertschätzungen. Besondere Anerkennungen folgten den Fragen nach der ACK-Vollmitgliedschaft der Neuapostolischen Kirche, den veränderten Lehraussagen der letzten Jahrzehnte, der Aussagen im Katechismus der Neuapostolischen Kirche oder der Entwicklung der ökumenischen Zusammenarbeit deutschlandweit sowie vor Ort. Eine Musikalische Andacht in der Erfurter NAK-Gemeinde zeugte nicht zuletzt davon.
Einer der zahlreichen spirituellen Höhepunkte war der zentrale ökumenische Gottesdienst im Erfurter Dom zum Thema "Zukunft wagen!" bei dem Diakonin Katja Wagner (NAK-Gemeinde Sangerhausen) mitwirkte.
Neuapostolische Kirche